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Wem kein Bogen gesetzt

15,00

Hans Eichner

 

Hrsg. v. David G. John
2021, Hardcover, 146 Seiten
Theodor Kramer Gesellschaft
978-3-901602-92-4

 

Artikelnummer: 978-3-901602-92-4 Kategorien: , Schlagwörter: ,
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Gedichte

Hans Eichner schrieb 101 Gedichte, von welchen bislang nur zweiundzwanzig zugänglich waren. Der Rest sowie eine einzige Kurzgeschichte sind bis heute nur Eingeweihten bekannt.

Der vom kanadischen Germanisten David G. John herausgegebene Band vereint nun erstmals sämtliche von Hans Eichners Gedichten und korrigiert das Bild eines früh im Exil verstummten Poeten.

 

Wege sind. Doch wohin sie führen, wer weiß es?

Dieser geht wie auf Wolken, getragen von Sehnsucht,

geht, und die freudige Straße fliegt ihm entgegen,

hoch der Hoffnung Panier, an jeder Wendung ein Weiser,

hinter den Bergen in Himmeln leuchtende Himmel,

geht, und plötzlich, in wunschverheißender Ferne,

bricht der Weg sich ins Nichts. Und jener,

tränentrunken, traumkrank, staubüberkrustet,

wankt am Stab, und taumelt plötzlich geblendet,

glanzverklärten Gesichts: wer wüsste die Wendung

 

Hans Eichner, geb. 1921 Wien. 1938 Flucht nach Brüssel und 1939 nach Großbritannien. 1940 interniert und nach Australien verschickt; 1943 Rückkehr nach London; Studium in London.

1947-50 in Verbindung mit Erich Fried und der von diesem initiierten Gruppe junger Exildichter.

1950-88 Germanistik-Professor in Kanada, zuletzt in Toronto.

Sein Roman „Kahn & Engelmann. Eine Familien-Saga“ erschien 2000 in Wien.

Er starb 2009.

 

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