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Viktor

24,70

Judith Fanto

 

Originalsprache: Niederländisch
2021, Hardcover, 415 Seiten
Urachhaus
978-3-8251-5257-4

 

 

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Viktor – Roman einer Familie

Wien, 1914. Der junge Viktor entwickelt sich mit seiner unkonventionellen Art zum schwarzen Schaf seiner wohlhabenden jüdischen Familie.

Nimwegen, 1994. Die Studentin Geertje hat es satt, dass sich ihre Familie auch Jahrzehnte nach der Schoah noch immer für ihr Judentum schämt. Sie will die Mauer des Schweigens endlich durchbrechen. Denn das Schicksal ihrer Familie ist allgegenwärtig – auch das von Viktor.

 

Basierend auf der wahren Geschichte der Wiener Familie Fanto, erzählt Judith Fanto in diesem preisgekrönten Debüt zutiefst berührend und zugleich humorvoll von einer Frau, die sich auf die Suche begibt:

nach ihren verschütteten jüdischen Wurzeln, nach Spuren von Viktor – und nach den Mächten, die aus der Vergangenheit bis heute auf sie einzuwirken scheinen.

 

Geertje weiß, dass sie Jüdin ist. Aber was bedeutet das eigentlich?

In ihrer Familie erhält sie keine Antworten. Und dennoch spürt Geertje, dass es einmal ein ganz anderes Leben für ihre Familie gegeben haben muss – damals, im Wien Gustav Mahlers nach der Jahrhundertwende.

Von den Angehörigen, die schon längst tot sind, deren Anwesenheit Geertje aber trotzdem noch wahrzunehmen meint, scheint Viktor eine besonders schillernde Gestalt zu sein. Er ist von einem Geheimnis umgeben, das nichts mit seinen Frauengeschichten und anderen zweifelhaften Machenschaften zu tun haben kann.

Überschattet von den Ereignissen des 20. Jahrhunderts, lebt Geertjes Familie noch immer so, als wäre der Krieg nie zu Ende gegangen.

Geertje weiß, dass dies nicht ihr Weg sein kann. Mit aller Kraft versucht sie, sich von dem Trauma zu befreien, das ihre Familie seit Generationen gefangen hält.

 

Judith Fanto, geboren 1969, ist Juristin im Bereich Medizinrecht und Mutter von drei Kindern.

Neben ihrer journalistischen Tätigkeit setzt sie sich als Gründerin mehrerer Stiftungen für kulturelle Aktivitäten und Bildungsangebote vor allem für jüdische Mitmenschen sowie für Kinder mit psychiatrischen Problemen ein.

Ihr Debütroman “Viktor” erzählt vom Schicksal ihrer Familie und avancierte schon nach wenigen Wochen zum Bestseller.

 

Pressestimmen

Ein Debütroman voller Humor, Weisheit und Melancholie.
De Telegraaf, Amsterdam

 

Dieses Buch kann man nicht mehr aus der Hand legen.
Literair Nederland

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