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The German Girl

20,60

Ulrike Sterblich

 

2.Auflage 2021, Hardcover, 384 Seiten
Rowohlt
978-3-498-00155-1

 

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New York – die Stimmung der 60er Jahre

Mona ist jung, hübsch und gerade nach New York gezogen, um Karriere zu machen. Doch die Stadt, die niemals schläft, hat nicht auf sie gewartet.
Dafür lernt sie gleich zwei Männer kennen: den Ostküsten-Aristokraten Sidney und Adam, einen schwarz gelockten Beau aus der Boheme. Hin- und hergerissen lässt sich Mona durch eine Welt treiben, die der aus Berlin vor den Nazis geflohene «Dr. Feelgood» Max Jacobson mit seinen «Vitamin-Spritzen» versorgt.

Und so webt sich ein zweiter Faden in die Geschichte: Starfotograf Mark Shaw, Patient bei Dr. Feelgood, liegt eines Tages tot in seiner Wohnung. Ein Gerichtsmediziner beginnt zu recherchieren.
Aufzudecken gibt es einiges – und es betrifft die Reichen, Schönen und Mächtigen bis hoch ins Weiße Haus …

 

Ulrike Sterblich, Politologin und Autorin aus Berlin, lebt weiterhin in ihrer Heimatstadt, wo sie auch als Gastgeberin der Talk- und Lesebühne «Berlin Bunny Lectures» bekannt wurde.
2012 erschien ihr erfolgreiches Mauerstadt-Memoir «Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt», über das Wolfgang Herrndorf urteilte: «Zarter, liebevoller, staunender wurde selten eine Jugend, eine Stadt und beider Verschwinden beschrieben.»
«The German Girl» ist der erste Roman der Autorin.

 

Pressestimmen

In dem Roman herrscht die matt-manische Stimmung der 60er Jahre, so mitreißend und hinreißend, dass man sich einen Doris-Day-Teewärmerhut und Bakelit-Ohrringe überziehen und einen Fanbrief an die Zeit schreiben möchte, von der Andy Warhol sagte, Amphetamin habe sie zusammengehalten, Speed, die Droge der Schönen und Schlanken.
Sarah Pines, Die Welt, 6. März 2021

 

Sterblich nimmt diese Wirklichkeit, setzt die fiktive Protagonistin Mona Friedrich, ein Berliner Model und das titelgebende „German Girl“, hinein und vermischt beides zu einem schrägen und sehr unterhaltsamen Porträt der Zeit.
Christiane Lutz, Süddeutsche Zeitung, 10. Februar 2021

 

Ihr literarisches Debüt führt nun in das flirrende New York der 60er-Jahre, und das gelingt ihr so mitreißend und überzeugend, dass man beim Lesen ständig versucht ist, die Musik jener Zeit aufzulegen …„The German Girl“ erzeugt den Sog, der nur von guten Geschichten ausgeht.
Felix Müller, Berliner Morgenpost, 7. Februar 2021

 

«The German Girl» ist ein grossartiges Zeitporträt der amerikanischen sechziger Jahre. Ein Buch, das die euphorischen Beschleunigungen New Yorks spürbar werden lässt, weil es auch die dunkle Verlangsamung dahinter zeigt. Speed und Sinkflug gehören hier zusammen, aber aus dem Crash wird echte Kunst.
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 29. Januar 2021

 

Mit großer Lässigkeit entwirft Ulrike Sterblich das Feel-Good-Imperium des berühmten Arztes, der halb New York mit seinen “Vitaminspritzen” aus dem Keller auf den Mond schoss – berauschend, bis zum Absturz.
Brigitte Woman, 3. Februar 2021

 

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