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Serge

22,70

Yasmina Reza

 

Originalsprache: Französisch
5.Auflage 2022, Hardcover, 208 Seiten
Hanser
978-3-446-27292-7

Artikelnummer: 978-3-446-27292-7 Kategorien: , Schlagwörter: , ,
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Die Geschwister Popper

Serge, verkrachtes Genie und homme à femmes, Jean, der Vermittler und Ich-Erzähler, und Nana, die verwöhnte Jüngste mit dem unpassenden spanischen Mann. Eine jüdische Familie.

Nach dem Tod der Mutter entfremdet man sich immer mehr. Zu ihren Lebzeiten hat keiner die alte Frau nach der Shoah und ihren ungarischen Vorfahren gefragt. Jetzt schlägt Serges Tochter Joséphine einen Besuch in Auschwitz vor.

Virtuos hält Reza das Gleichgewicht zwischen Komik und Tragik, wenn bei der touristischen Besichtigung die Temperamente aufeinanderprallen. Hinter den messerscharfen Dialogen ist es gerade die existentielle Hilflosigkeit dieser Menschen, die berührt.

 

Yasmina Reza, 1959 geboren, ist Schriftstellerin, Regisseurin und Schauspielerin und die meistgespielte zeitgenössische Theaterautorin.

Bei Hanser erschienen u.a. Glücklich die Glücklichen (Roman, 2014), Babylon (Roman, 2017), für den sie mit dem Prix Renaudot 2016 ausgezeichnet wurde, Kunst (Schauspiel, 2018), Der Gott des Gemetzels (Schauspiel, 2018), Bella Figura (Schauspiel, 2019), Drei Mal Leben (Schauspiel, 2019), Anne-Marie die Schönheit (2019) und Serge (Roman, 2022).

Für ihr Werk wurde sie zuletzt mit dem Jonathan-Swift-Preis 2020 und dem Premio Malaparte 2021 ausgezeichnet.

Das Theaterstück Der Gott des Gemetzels wurde 2011 sehr erfolgreich von Roman Polanski verfilmt, hochkarätig besetzt mit Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz und John C. Reilly.

 

Pressestimmen

Der neue Roman von Yasmina Reza: „Dieses meisterliche Buch gehört zum Besten, was es derzeit zu lesen gibt.“
Nils Minkmar, Süddeutsche Zeitung

 

„Rezas neuer Roman fängt das Lebensgefühl von mindestens zwei europäischen Nachkriegsgenerationen ein – er ist das Buch des Frühjahrs und ein existenzieller Donnerschlag.“
Eva Menasse, Der Spiegel, 12.02.22

 

„Yasmina Reza wirft einen illusionslosen Blick auf den Menschen und urteilt nicht moralisch. Doch eine Erinnerung, die nicht mit einem selbst verbunden ist, muss folgenlos bleiben: Es kann alles wieder geschehen. Solche Gedanken in einem so unterhaltsamen Buch: Das ist große Kunst.“
Anna Hartwich, NDR Kultur, 28.01.22

 

„Ein prächtig abschnurrender, kompakter Gesellschaftsroman rund um eine temperamentvolle bürgerliche Familie und ihre illustren Freunde, darunter neunundneunzigjährige sterbensbereite Spaßvögel und Charakterköpfe. … Ein deftiges, zugleich leichtes und vor allem befreiendes Buch.“
Margarete Affenzeller, Der Standard, 27.01.22

 

„Yasmina Rezas macht in ihrem Roman ‚Serge‘ vor keinem Tabu halt … sie besticht wie gewohnt mit skurrilem Detailwitz, absurden Dialogen und urkomischen Beobachtungen.“
Christoph Vormweg, Deutschlandfunkt Büchermarkt, 25.01.22

 

„Ein großartiger, tragikomischer Roman, der von der Unmöglichkeit des Erinnerns handelt … Ihr vielleicht bester Roman.“
Iris Radisch, Die Zeit, 20.01.22

 

„Mit Empathie und tänzelnder Eleganz begleitet Reza die Geschwister in die Abgründe der Geschichte und des Lebens.“
Martina Meister, Welt am Sonntag, 02.01.22

 

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