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Rückkehr nach Lemberg

15,50

Philippe Sands

 

Originalsprache: Englisch

4.Auflage 2019, Paperback, 592 Seiten
Fischer Taschenbuch
978-3-596-29888-4

 

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Über die Ursprünge von Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Der renommierte Anwalt für Menschenrechte Philippe Sands beleuchtet in seinem Buch das historische Entstehungsmoment der internationalen Menschenrechtsgesetze anhand seiner eigenen Familiengeschichte.

 

Als er eine Einladung nach Lemberg erhält, ahnt er noch nicht, dass ihn diese Reise um die halbe Welt führen wird. Er entdeckt die dramatische Geschichte seiner eigenen Familie, die im Zweiten Weltkrieg als Juden ermordet wurden.
Und er stößt auf die Geschichte zweier Männer, die das moderne Völkerrecht prägten:
Hersch Lauterpacht und Raphael Lemkin.

 

Als Juristen konzipierten sie angesichts der ungeheuren NS-Verbrechen während der Nürnberger Prozesse jene beiden Begriffe, mit denen seitdem der Schrecken benannt und geahndet werden kann:
»Verbrechen gegen die Menschlichkeit« und »Genozid«.

 

Meisterhaft verwebt Philippe Sands die Geschichte von Tätern und Anklägern, von Strafe und Völkerrecht zu einer kraftvollen Erzählung darüber, wie Verbrechen und Schuld über Generationen fortwirken.

 

Philippe Sands, geboren 1960, ist Anwalt und Professor für Internationales Recht und Direktor des Centre on International Courts and Tribunals am University College London.

Leidenschaftlich setzt er sich für humanitäre Ziele und das Völkerrecht ein. Er formulierte u. a. die Anklage gegen den chilenischen Diktator Pinochet.

Sands hat selbst Wurzeln in Lemberg, wo der Großteil seiner Familie während des Krieges ermordet wurde.

»Rückkehr nach Lemberg« wurde ausgezeichnet mit dem renommierten Baillie Gifford Prize und dem Wingate Literaturpreis 2016 und war Buch des Jahres bei den British Book Awards 2017.

 

Pressestimmen

Ein faszinierendes Buch, das auf ganz beiläufige Weise die Grundfragen unserer Existenz aufwirft.
Joachim Gaertner, Arte/Metropolis, 11. Februar 2018

 

Die meisterhaft verwobene Erzählung von Familiengeschichte und Rechtsgeschichte erstreckt sich über mehr als 100 Jahre. […] Sands´ persönlicher, ja intimer Ansatz berührt.
Katharina Stegelmann, Der Spiegel, 29. Januar 2018

 

Eines des spannendsten, lesbarsten, klügsten, bewegendsten – schlicht besten >Sachbücher> […] Mit anderen Worten: große Literatur
Peter Rutkowski, Frankfurter Rundschau, 30. November 2017

 

Wie Sands in seinem Buch familien- und rechtshistorische Linien verwebt, […] macht aus dem Kernstoff – der Familienrecherche – ein Dokument großer emotionaler und politischer Kraft.
Thomas Wadmann, Basler Zeitung, 24. August 2017

 

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