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Rendezvous in Manhattan

24,00

Grete Hartwig-Manschinger

 

Hrsg. und Nachwort v. Vojin Saša Vukadinović
2021, Hardcover, 258 Seiten
DVB Verlag
978-3-903244-19-1

 

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Amerikanischer Roman – Manhattan in den frühen 1940er Jahren

Wie viele junge Frauen aus der migrantischen Arbeiterklasse schuftet die bildhübsche Fabrikangestellte Edna Scarlatti im Akkord, um den bescheidenen Lebensunterhalt ihrer Familie zu finanzieren.

Wie viele junge Frauen aus einfachsten Verhältnissen träumt Sie von der Liebe und vom großen Glück. Auf einer Vergnügungsreise, für die sie lange gespart hat, lernt sie den charmanten Ingenieur Ray Garguin kennen, der sich Hals über Kopf in Edna verliebt und diese schnell in luftige gesellschaftliche Höhen entführt.

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte voller Hindernisse und Unwägbarkeiten nimmt ihren Lauf, die erst durch den Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg ein jähes Ende findet.

 

Grete Hartwig-Manschingers im amerikanischen Exil verfasster großer New-York-Roman „Rendezvous in Manhattan“ erschien erstmals 1948 in Wien und ist seitdem zu Unrecht völlig in Vergessenheit geraten.

 

Grete Hartwig-Manschinger (1899–1971), in Wien geborene Tochter des Freidenkers Theodor Hartwig und Schwester der jüngst wiederentdeckten Schriftstellerin Mela Hartwig, war Autorin, Diseuse und Gesangslehrerin.

In Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann, dem Komponisten Kurt Manschinger (1902–1968), verfasste sie zahlreiche Gedichte, Lieder, Sketche und Opernlibretti.

Mit dem „Anschluss“ Österreichs 1938 floh das unmittelbar vom Nationalsozialismus bedrohte Paar nach Großbritannien. In London wirkte es am Laterndl-Theater, das als Kleinkunstbühne des Austrian Centre ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt der Exilantenszene war. 1940 erfolgte die Ausreise in die Vereinigten Staaten. In New York verfasste Hartwig-Manschinger ihren Roman Rendezvous in Manhattan, der 1948 in Wien erschien.

Wie ihre Schwester Mela kehrte sie nie mehr in ihre Heimat zurück. Sie starb 1971 in Florida. Ihr facettenreiches Oeuvre ist im deutschsprachigen Raum nahezu vollständig in Vergessenheit geraten.

 

Pressestimmen

„…die anschaulichen Szenen, die rasante Handlung und die erfrischend direkte Weise, in der körperliche und geistige Bedürfnisse die Menschen in Beziehung setzen, schaffen nicht nur ein starkes Porträt einer Frau in einer präfeministischen Arbeits- und Ehewelt, sondern lassen einen die Opfer nachempfinden, die dieser American Dream wie selbstverständlich einfordert.“
Alexander Peer, DIE PRESSE

„Nun darf die Wiederauflage eines Romans von Mela Hartwigs Schwester Grete Hartwig-Manschinger vermeldet werden, die ebenfalls vor den Nazis ins Exil fliehen musste, und mitsamt ihrem Werk sogar noch weit tiefer in die Vergessenheit geraten ist als Mela Hartwig.“
Rolf Löchel, literaturkritik.de

 

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