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Radikalisierter Konservatismus

16,50

Natascha Strobl

 

5.Auflage 2021, Paperback,
Edition suhrkamp, Band 2782
Suhrkamp
978-3-518-12782-7

 

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Radikalisierter Konservatismus – Eine Analyse

Von der Krise der Sozialdemokratie ist allerorten die Rede. Doch auch viele traditionsreiche Mitte-rechts-Parteien befinden sich im Niedergang oder zumindest in einer Zwickmühle:
Sollen sie sich für progressive urbane Milieus öffnen? Oder lieber ihr konservatives Profil schärfen?

Während Angela Merkel für das eine Modell steht, repräsentieren Politiker wie Donald Trump oder Sebastian Kurz das andere. Sie sind Vertreter eines radikalisierten Konservatismus.

Natascha Strobl analysiert ihre rhetorischen und politischen Strategien. Sie zeigt, wie sie Ressentiments bedienen, um ihre Anhängerschaft zu mobilisieren, oder eigene Narrative erschaffen, um »Message Control« auszuüben und Kritik als Fake News abzutun. Statt inhaltlicher Auseinandersetzung suchen sie die Konfrontation. In ihren eigenen Parteien reduzieren sie die Demokratie, setzen auf kleine Beraterzirkel und Personalisierung. Dabei greifen sie, so Strobl, immer wieder auch auf die Methoden rechtsradikaler Bewegungen und Organisationen zurück.

 

Natascha Strobl, geboren 1985 in Wien, ist Politikwissenschaftlerin und Publizistin. Sie schreibt unter anderem für den Standard, Zeit online und die taz. Auf Twitter veröffentlicht sie unter #NatsAnalyse Einschätzungen zu rechter Sprache und rechten Strategien.

Zuletzt erschien von ihr (mit Julian Bruns und Kathrin Glösel) Rechte Konterrevolution. Wer und was ist die Neue Rechte von heute? (2015).

 

Pressestimmen

»Natascha Strobls […] Essay »Radikalisierter Konservatismus« hat die moralischen Abgründe des durchkorrumpierten Österreichs eines Sebastian Kurz aufgezeigt und als Krisenphänomen gewertet, bevor die Wirklichkeit in Form der Chatprotokolle aus der Führung der ÖVP Strobls kühnste Thesen noch übertroffen hat.«
Florian Illies, DIE ZEIT

 

»Natascha Strobl seziert den »radikalisierten Konservativismus«, der vom Rechtsextremismus nur mehr schwer zu unterscheiden ist.«
Robert Misik, taz. die tageszeitung

 

»Eine flotte Analyse über den Flirt konservativer Großparteien mit der Neuen Rechten und über eine ›rohe Bürgerlichkeit‹.«
Hans-Jürgen Jakobs, Handelsblatt

 

»Die Autorin und Aktivistin Natascha Strobl legte mit ihrer Analyse rechtsextremer Strategien in bürgerlichen Parteien den Politik-Bestseller der Saison vor – und mit ihrer Einschätzung des Systems Kurz die Thesen zur Stunde.«
Sebastian Hofer, profil (41/2021)

 

»Die copy-gepasteten Mittel und Methoden der konservativen Radikalisierer:innen sind im negativen Sinne schillernd, umso bemerkenswerter ist es, dass es Natascha Strobl dennoch gelingt, den gesamten Werkzeugkasten auf 150 Seiten schonungslos auszuräumen und jede der von ihnen genutzten rhetorischen und ideologischen Waffen zu analysieren.«
Nadja Kwapll, an.schläge – Das feministische Magazin (VII / 2021)

 

»Präzise, unterhaltsam, überzeugend. Natascha Strobls Buch ist sowohl wissenschaftliche Analyse als auch politischer Essay: erkenntnisfördernd und wachrüttelnd.«
Sebastian Friedrich, NDR Kultur

 

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