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Nathan und seine Kinder

9,20

Mirjam Pressler

 

15.Auflage 2011, Paperback, 264 Seiten
Julius Beltz GmbH & Co. KG
978-3-407-74233-9

 

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Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge um 1192

Ein junger Tempelritter rettet Recha, die Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, aus dem Feuer.

Daraufhin richtet Sultan Saladin die schwierigste aller Fragen an Nathan: Welche Religion ist die einzig wahre? Nathan antwortet mit dem berühmten Gleichnis von den drei Ringen – doch wird das den Sultan zufriedenstellen? Außerdem ahnt Nathan nicht, dass ihm inzwischen der christliche Patriarch von Jerusalem und ein moslemischer Hauptmann nach dem Leben trachten …

 

Mirjam Pressler erzählt den klassischen Stoff neu – provozierend zeitgemäß, aber nicht ohne Hoffnung für ein friedliches Nebeneinander der Religionen.

 

Jugendbuch ab 14 Jahren

 

Mirjam Pressler (1940 – 2019) lebte bis zu ihrem Tod in Landshut.

Sie gehört zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren und hat mehr als 30 eigene Kinder- und Jugendbücher verfasst, darunter »Bitterschokolade« (Oldenburger Jugendbuchpreis), »Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen« (Deutschen Jugendliteraturpreis), »Malka Mai« (Deutscher Bücherpreis) »Nathan und seine Kinder«, »Ich bin’s Kitty. Aus dem Leben einer Katze« und zuletzt »Dunkles Gold« sowie die Lebensgeschichte der Anne Frank »Ich sehne mich so«.

Außerdem übersetze sie viele Bücher aus dem Niederländischen, Englischen und Hebräischen.

Für ihre »Verdienste an der deutschen Sprache« wurde sie 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille ausgezeichnet, für ihr Gesamtwerk als Übersetzerin mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises und für ihr Gesamtwerk als Autorin und Übersetzerin 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis, der Corine und der Buber-Rosenzweig-Medaille sowie mit dem Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung.

 

Pressestimmen

»Ein hochaktuelles, spannendes Buch über Toleranz und die Koexistenz der drei
Religionen, die ja bis heute nicht gelingt.«
Frankfurter Rundschau

 

»Poetischer als Mirjam Pressler kann man kaum begründen, warum Geschichten erzählt werden müssen.«
Literarische Welt

 

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