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Mit dem Rücken zur Wand

25,70

Arthur Koestler

 

Geleitwort von Gil Yaron
Originalsprache: Englisch
2020, Hardcover, 176 Seiten
Elsinor Verlag
978-3-942788-50-2

 

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Israel im Sommer 1948 – Ein Augenzeugenbericht

Am 14. Mai 1948 endete das Britische Mandat über Palästina, und David Ben Gurion unterzeichnete noch am selben Tag die israelische Unabhängigkeitserklärung. Unmittelbar darauf erklärten die Nachbarstaaten Israel den Krieg. Die Utopie eines jüdischen Staates schien schon mit der Gründung beinahe beendet.

Keine drei Wochen später, am 4. Juni 1948, reiste Arthur Koestler in den neuen Staat ein. Er kam als Journalist, akkreditiert für große internationale Zeitungen. In zahlreichen Artikeln, die weltweit Beachtung fanden, berichtete der berühmte Journalist, Kriegsreporter und Schriftsteller von den militärischen Auseinandersetzungen, aber auch von den Schwierigkeiten, die mit der Staatsgründung einhergingen, und von der gesellschaftlichen Zerrissenheit des jungen Gemeinwesens.

 

Bei seinen sorgfältigen Recherchen konnte er Kontakte von früheren Aufenthalten im Land nutzen und auf zahlreiche persönliche Bekanntschaften zurückgreifen. Seine tagesaktuellen journalistischen Reportagen und seine Tagebuchaufzeichnungen bildeten die Grundlage für eine Chronik der ersten Wochen des Staates Israel, die er unter dem Titel „Close-Up“ (Nahaufnahme) als zweites Buch innerhalb einer umfangreicheren Arbeit veröffentlichte.

Das Werk war auf Englisch verfasst und erschien 1949 in den USA. Es blieb damals weitgehend unbeachtet und wurde bisher nicht ins Deutsche übersetzt.

Dieses zweite Buch jedoch ist bis heute ein bemerkenswertes Zeitdokument und ein authentischer Augenzeugenbericht über die ersten Wochen des jungen Staates Israel.

 

Arthur Koestler, geboren 1905 in Budapest, gestorben 1983 in London, wuchs in Budapest und Wien auf. Er war Ullstein-Korrespondent in Palästina, Journalist in Paris, Berlin und London, als Berichterstatter im Spanischen Bürgerkrieg wurde er inhaftiert und erwartete seine Hinrichtung.
Weltberühmt wurde der Roman „Sonnenfinsternis“, Koestlers literarische Auseinandersetzung mit Sowjet-Kommunismus und Totalitarismus.
Unmittelbar nach der Staatsgründung im Jahr 1948 reiste er nach Israel; als einer der ersten und prominentesten internationalen Korrespondenten wurde er dort Augenzeuge der schwierigen und entscheidenden Monate in der Geschichte des jüdischen Staates.

Arthur Koestler, erst deutsch- und seit 1941 englischsprachiger Schriftsteller und Journalist, war als Student Zionist, später Mitglied der Kommunistischen Partei und nach den Moskauer Prozessen deren entschiedener Gegner. 1943 warnt er öffentlich vor der Ermordung der europäischen Juden.

 

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