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Johanna

22,00

Fritz Rosenfeld

 

Hrsg. v. Primus-Heinz Kucher
2020, Hardcover, 176 Seiten
Edition Atelier
978-3-99065-029-5

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Johanna hat es von Beginn an nicht leicht im Leben.

Die Tochter einer armen Taglöhner-Familie wird früh zur Waise und zum billigsten Tarif einer Pflegemutter übergeben. Zunächst kümmert sich die alte Frau um das Kind, doch dann verfällt sie der Trunksucht und stirbt. Das Haus brennt nieder und Johanna muss selbst sehen, wo sie bleibt. Sie wird Magd am Bauernhof des Bürgermeisters, später Haushaltshilfe bei reichen Leuten in der Stadt, erfährt Misshandlungen und Demütigungen von allen Seiten.

Die wenigen lichten Momente versucht Johanna auszukosten, immer mit der Hoffnung, dass ihr Leben doch noch eine glückliche Wendung nimmt.

 

Ein eindringlicher und realitätsnaher Roman über die ärmste und schwächste soziale Schicht der Zwanzigerjahre und ein Frauenschicksal.

 

Fritz Rosenfeld, 1902 in Wien geboren, 1987 in Bexhill in Südengland gestorben. Schriftsteller, Übersetzer und Kritiker, schrieb u.a. für die Arbeiter-Zeitung Literatur- und Filmkritiken und leitete kurzzeitig deren Feuilleton.

1934 emigrierte er nach Prag, wo er als Dramaturg, Lektor und Theaterkritiker tätig war. 1939 emigrierte er nach Großbritannien, ab 1946 arbeitete er dort als Übersetzer für die Nachrichtenagentur Reuters. 1948 nahm er die britische Staatsbürgerschaft an.

Rosenfeld verfasste zahlreiche erfolgreiche Kinder- und Jugendbücher, Theaterstücke und Hörspiele. 1924 erschien sein erster Roman »Johanna« in Fortsetzungen in der Zeitung Salzburger Wacht.

 

Pressestimmen

»Im Roman schildert Fritz Rosenfeld auf ebenso beklemmende wie einfühlsame Weise den Lebensweg einer jungen Frau, die – auf dem Land als uneheliches Kind geboren – im Grunde nie eine Chance auf ein geglücktes Leben gehabt hat.«
Günter Kaindlstorfer, Ö1 Leporello

 

»Dass sein Name heute kaum jemandem ein Begriff ist, darf als einer der so zahlreichen Skandale bezeichnet werden, die den Literaturbetrieb seit 1945 ausmachen.«
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten

 

»… Wie er durchzieht, so früh lebensklug, wie intensiv die Bilder sind, die er zeigt – das ist es wert, entdeckt / wiederentdeckt zu werden … Es ist nicht schwierig, diese Geschichte an die heutige Zeit anzupassen.«
Peter Pisa, Kurier

»Eindrucksvoll ist, mit welchen gesellschaftskritischen Gedanken und welcher schriftstellerischen Reife der 22-jährige Fritz Rosenfeld ein Gesellschafts- und Sittenbild gezeichnet hat, das den heutigen Leser ob der Brutalität und Unmenschlichkeit, die geschildert werden, erschaudern lässt.«
Janko Ferk, Die Presse

 

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