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Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert

22,70

Monika Boll, Dorlis Blume, Raphael Gross (Hg.)

 

4.Auflage 2020, Paperback, 86 Illustrationen, 288 Seiten
Piper
978-3-492-07035-5

 

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Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert

Das 20. Jahrhundert sei ohne Hannah Arendt gar nicht zu verstehen, schrieb der Schriftsteller Amos Elon.

Arendt prägte maßgeblich zwei für die Beschreibung des 20. Jahrhunderts zentrale Begriffe:
Totalitarismus und Banalität des Bösen. Das liegt auch daran, dass Arendts Urteile selten unwidersprochen blieben.

Der Band, der die gleichnamige Ausstellung des Deutschen Historischen Museums begleitet, folgt ihrem Blick auf das Zeitalter totaler Herrschaft, Antisemitismus, die Lage von Flüchtlingen, die Erblasten der Nachkriegszeit, den Eichmann-Prozess, das politische System und die Rassentrennung in den USA, Zionismus, Feminismus und Studentenbewegung.

 

Mit Beiträgen von Stefan Auer, Felix Axster, Susanne Baer, Roger Berkowitz, Micha Brumlik, Claudia Christophersen, Astrid Deuber-Mankowsky, Wolfram Eilenberger, Norbert Frei, Antonia Grunenberg, Barbara Hahn, Marie Luise Knott, Jerome Kohn, Marcus Llanque, Ursula Ludz, Thomas Meyer, Susan Neiman, Ingeborg Nordmann, Anna Pollmann, Milo Rau, Werner Renz, Antje Schrupp, Chana Schütz, Liliane Weissberg.

 

Monika Boll, Philosophin und Kuratorin. Ausstellungen zur Frankfurter Schule, Marcel Reich-Ranicki und Fritz Bauer. Kuratorin Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert

Dorlis Blume, Fachbereichsleiterin Sonderausstellungen und Projekte, Deutsches Historisches Museum, Berlin.

Raphael Gross, Präsident Deutsches Historisches Museum, Berlin.

 

Pressestimmen

„Ein hervorragender Katalog mit Aufsätzen renommierter Arendt-Forscher (…), der nicht nur für Experten eine Bereicherung darstellt, sondern auch Laien einen guten Einstieg in Leben und Werk dieses ungewöhnlichen Geistes bietet.“
Leipziger Volkszeitung

 

„Dass sich die Texte gelegentlich über schneiden in biografischen Momenten, dass sie sich oft ergänzen in der Beobachtung der Arendt-Gedanken, lässt den Band auch als Ganzes wunderbar funktionieren. Das wertvollste aber ist, dass an vielen Stellen offenbar wird, das die Aktualität Arendts womöglich nicht (nur) in bestimmten Sätzen und Beurteilung liegt, sondern dass es ihre Methodik ist, die im besten Sinne zeitlos bleibt – oder auch der Kompass ihres Denkens: Die Urteilskraft, die sie aus dem Ästhetischen bei Kant in das Politische übertrug. Das Urteilen ohne vorgefertigte Maßstäbe.“
Die Welt

 

„Hannah Arendt ist beides: geradezu zeitlos populär wie seit je umstritten. (…) Dem Buch gelingt es, beides abzubilden, das Einnehmende und das Strittige, die Urteile und die Fehlurteile.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

„Auf teilweise ganz unterschiedliche Art zeigen diese Beiträge, was Hannah Arendt mit einem ›Denken ohne Geländer‹ gemeint hat. Sie lesen sich in erster Linie als Einführungen, die dazu einladen, sich weiter und neu auf das Werk von Hannah Arendt einzulassen und mit ihr, wie es eindrucksvoll Milo Rau zeigt, durch unsere Zeit zu gehen und Dinge zu verändern, die wir verändern wollen.“
Ö1 „Ex libris“

 

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