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Eine ungewöhnliche Odyssee

24,00

Herbert Traube

 

Originalsprache: Französisch
2021, Paperback, 280 Seiten
Theodor Kramer Gesellschaft
978-3-901602-90-0

 

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Eine ungewöhnliche Odyssee von Wien nach Paris und Menton

Ohne Pathos mit oft humoristischen Anekdoten schildert der Autor die Geschichte seines Exils in Europa, Afrika, Asien.

 

Traube wurde am 15. Juli 1924 in Wien geboren. Er konnte nach dem Einmarsch der Deutschen flüchten, zuerst nach Belgien, dann nach Frankreich, wo er bald interniert wurde. Die Stationen hießen Gurs und Rivesaltes.

Nach seiner Flucht schloss er sich der Widerstandsgruppe „American Friends Service Committee“ an, wurde jedoch im August 1942 verhaftet.
Beim Transport von Les Milles nach Rivesaltes konnte er aus dem Zug entkommen.

In Marseille nahm er mit Hilfe eines Freundes aus der Widerstandsgruppe eine falsche Identität an und meldete sich als Freiwilliger bei der Fremdenlegion. Er kämpfte als solcher gegen die Nazis am Rhein und in Süddeutschland. Das Kriegsende erlebte er in Österreich.

Nach vielen Stationen als Legionär in Nordafrika und Indochina, wo er den brutalen Kolonialkrieg miterlebte, gestaltete sich der Weg zurück ins Zivilleben äußerst schwierig.

Doch fand Herbert Traube nach einigen erfolglosen Anläufen seinen Platz, gründete eine Familie, arbeitete, nach einem Studium in der Abendschule, viele Jahre als Ingenieur und zog schließlich in seiner Pension an die Côte d‘Azur, wo er sich in der Gemeindepolitik engagierte und noch als über 90-jähriger als Zeitzeuge an Schulen geht.

 

Herbert Traube wurde am 15. Juli 1924 in Wien geboren. Er konnte nach dem Einmarsch der Deutschen in Österreich flüchten, wobei es zuallererst nach Belgien ging.
Von dort floh er nach der dem Einmarsch der Deutschen am 10.5.1940 nach Frankreich, wo er im Lager von Gurs interniert wurde.

Im März 1941 kam Herbert Traube in das Lager von Rivesaltes. In Folge schloss er sich der Widerstandsgruppe „American Friends Service Committee“ an.
Im August 1942 wurde er erneut verhaftet. Er erkrankte im Lager von Milles und konnte beim Transport nach Rivesaltes aus dem Zug entkommen.

In Marseille nahm er mithilfe von M. Champenois, den er von der Widerstandsgruppe kannte, eine falsche Identität an. Danach ging er zur Fremdenlegion. Nach vielen Stationen in Nordafrika und Indochina erlebte er das Kriegsende nach einem Fußmarsch über den Arlberg in Österreich.

Nach einer beruflichen Karriere als Ingenieur zog Herbert Traube nach Menton wo er 19 Jahre als Gemeinderat und Bürgermeister-Stellvertreter tätig war.

 

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