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Die Zukunft Europas und das Judentum

30,00

Oskar Deutsch (Hg.)

 

2017, Hardcover, 193 Seiten
Böhlau Wien
978-3-205-20531-9

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Impulse zu einem gesellschaftlichen Diskurs

Die Geschichte der Juden in Europa ist gekennzeichnet von deren Bemühungen um Gleichberechtigung, von Restriktion und antisemitischer Gewalt, die letztlich in der Shoah mündete. Heute, am Beginn des 21. Jahrhunderts, blicken viele Juden in Europa angesichts wachsender Terrorgefahr und steigendem Antisemitismus wieder skeptisch in die Zukunft.

 

Das vorliegende Buch ist ein Versuch, die Vision Theodor Herzls aufzugreifen und angesichts des gesellschaftlichen Umbruchs in Europa einen Blick in die Zukunft zu tun.

Was bedeutet jüdisches Leben im Europa der Zukunft?

Welche Auswirkungen haben Migration und Wandel der religiösen Verhältnisse in Europa?

Müssen Juden heute in Europa wieder auf „gepacktem Koffer sitzen“?

 

Namhafte Persönlichkeiten haben dazu ihre Gedanken, Analysen und Perspektiven beigesteuert:

Shlomo Avineri, Wolfgang Benz, Rabbiner Schlomo Hofmeister und Imam Ramazan Demir, Charlotte Knobloch, Bundesminister Sebastian Kurz, Botschafter Ronald S. Lauder, Karl Fürst Schwarzenberg, Bassam Tibi, Ingo Zechner und andere.

 

Oskar Deutsch, 53 ist in Wien geboren und studierte an der Wirtschaftsuniversität. Als Geschäftsführer führte er lange Jahre eine familieneigene Kaffee-Handelsgesellschaft.

Seit früher Jugend engagiert er sich in verschiedenen Bereichen und Funktionen in der Jüdischen Gemeinde Wien, 2011 organisierte er als Vorsitzender die erstmals in Wien stattfindenden Europäischen Makkabi-Spiele.

Oskar Deutsch war von 1999 bis 2012 Vizepräsident und wurde im November 2012 zum Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde gewählt.

 

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