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Die Zeit wird es zeigen

15,40

Mira Magén

 

Originalsprache: Hebräisch
2.Auflage 2010, Paperback, 400 Seiten
dtv Verlagsgesellschaft
978-3-423-24747-4

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Roman – »Dieses Buch geht unter die Haut.« Ma’ariv

Anna ist dreizehn. Sie steht auf der Strandterrasse und wartet. Vergessen sind ihre motorischen Störungen, vergessen alle Vorsicht.

Anna sieht ihren Traum:

Ein am Geländer lehnendes Fahrrad, die Sonne hoch und strahlend, das Meer in gleißendem Licht. Ein kurzer Moment rauschhaften Glücks – die erste Fahrradfahrt ihres Lebens, der kleine Bruder jubelnd auf dem Gepäckträger …

Aber Anna stürzt, und der kleine Bruder schlägt mit dem Kopf auf und fällt ins Koma. Nur die Möwen sind Zeugen dieses Unfalls, und Anna schweigt.

Fortan jedoch verändert sich alles für sie, der Geschmack des Brotes, die Höhe des Himmels, die Farbe des Meeres. Das Geflecht der Familie droht zu zerreißen, Rettung bringen schließlich Liebe, Nähe und Beharrlichkeit.

 

Mira Magén, Anfang der fünfziger Jahre in Kfar Saba (Israel) geboren, blieb der orthodoxen, ostjüdisch geprägten Welt ihrer Kindheit bis heute verbunden, die Stationen ihrer Biographie verraten jedoch eine Revolte: Studium der Psychologie und Soziologie, Ehe und Kinder, alle fünf Jahre ein anderer Beruf – Lehrerin, Sekretärin, Krankenschwester und schließlich Schriftstellerin.

Magén zählt neben Zeruya Shalev zu den bedeutendsten Autorinnen ihres Landes. Ihr Werk, das Romane und Erzählungen umfasst, wurde u.a. mit dem Preis des Premierministers 2005 ausgezeichnet.

Mira Magén lebt in Jerusalem und hält viel beachtete Poetik-Vorlesungen, derzeit an der Hebräischen Universität Jerusalem.

 

Pressestimmen

Die israelische Erfolgsautorin Mira Magén erzählt leise und doch mitreißend über einen Schicksalsschlag und seine Folgen.
Die Presse

 

Mira Magén versteht es meisterlich, das Große im Kleinen aufscheinen zu lassen: ein sorgfältig abgewägter Satz, ein vorsichtiger Blick, eine helfende Hand.
Jüdische Allgemeine

 

[Eine] subtile Geschichte von Schuld und Versöhnung.
Süddeutsche Zeitung

 

So sind die Alltagsgeschichten von Magén immer auch Parabeln, die zeigen sollen, dass emotionale Bescheidenheit und hiobsche Ausdauer belohnt werden.
Neue Zürcher Zeitung

 

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