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Die Welt war ein Irrenhaus

26,80

Rudolf Schönwald, Erich Hackl

 

2022, Hardcover, 304 Seiten
Paul Zsolnay
978-3-552-07255-8

 

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Meine Lebensgeschichte – nacherzählt von Erich Hackl

„Kunst, die nicht politisch ist, ist sinnlos!“ – Der legendäre Künstler Rudolf Schönwald über sein Leben im 20. Jahrhundert, nacherzählt von Erich Hackl

 

Sensibler Künstler und Lehrer, unnachahmlicher Erzähler und Zeitgenosse vieler Zeiten und Genossen: Lange weigerte sich Rudolf Schönwald, seine Erinnerungen zu Papier zu bringen. Jetzt hat der in Hamburg geborene Wiener Erich Hackl erzählt, wie es ihm als „Geltungsjuden“ gelang, Krieg und Verfolgung in Wien und Budapest zu überleben, als überzeugter, wenn auch unabhängiger Linker während des Kalten Krieges Fuß zu fassen und sich gemeinsam mit seinen Freunden Alfred Hrdlicka und Georg Eisler als Maler einen Namen zu machen.

Sprachlich brillant, gespickt mit Situationskomik und frei von Pathos wird hier ein Zeitalter besichtigt, von einem der Letzten, der behaupten darf, dabei gewesen zu sein.

 

Rudolf Schönwald wurde 1928 in Hamburg geboren. Von 1934 bis 1938 lebte er in Salzburg, danach in Wien und ab 1943 in Ungarn, wo er den Krieg als Lagerhäftling und als U-Boot überlebte.

1945 Rückkehr und später Studium an der Wiener Akademie der Bildenden Künste.

Von 1976 bis 1993 Professor für bildnerische Gestaltung an der TH Aachen.

Zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen.

Rudolf Schönwald lebt in Wien und Freiburg im Breisgau.

 

Erich Hackl, geboren 1954 in Steyr, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Wien und Madrid. Zuletzt sind erschienen: Am Seil. Eine Heldengeschichte (2018) und Im Leben mehr Glück. Reden und Schriften (2019).

 

Pressestimmen

‚Nicht sein beeindruckendes Gedächtnis, nicht seine außergewöhnliche Erzählgabe, sondern seine Neugier ist seine erstaunlichste Eigenschaft. Rudi Schönwald ist ein großer Erzähler und Rezitator, aber auch ein erstaunlicher Zuhörer, der, wie Freuds Wunderblock, nichts vergessen kann.“
Michael Rohrmoser, Wiener Zeitung, 19.2.22

 

‚Rudolf Schönwald war ein junger Mann, der gute Geschichten erzählte, gerne laut sang und perfekt andere Leute nachmachen konnte. Ein lustiger Typ ohne Sorgen? Nicht ganz.“
Barbara Coudenhove-Kalergi

 

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