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Die Verlockung des Autoritären

22,70

Anne Applebaum

 

Originalsprache: Englisch
4.Auflage 2021, Hardcover, 208 Seiten
Siedler
978-3-8275-0143-1

 

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Warum antidemokratische Herrschaft so populär geworden ist

Die Erschütterung der liberalen Demokratie überall auf der Welt wird gern mit der Schwäche der westlichen Werteordnung erklärt.

Die Pulitzer-Preisträgerin Anne Applebaum geht dem Phänomen auf andere Weise auf den Grund. Sie fragt:

Was macht für viele Menschen die Rückkehr zu autoritären, anti-demokratischen Herrschaftsformen so erstrebenswert?

Was genau treibt all die Wähler, Unterstützer und Steigbügelhalter der Anti-Demokraten an?

 

An vielen Beispielen – von Boris Johnson über die spanischen Nationalisten bis zur Corona-Diktatur in Ungarn – und aus persönlicher Erfahrung zeigt sie, welche Bedeutung dabei soziale Medien, Verschwörungstheorien und Nostalgie haben, welche materiellen Interessen ins Spiel kommen und wie nicht zuletzt Elitenbashing und Aufstiegsverheißungen die Energien der vermeintlich Unterprivilegierten befeuern.

Ein brillanter Streifzug durch ein Europa, das sich auf erschreckende Weise nach harter Hand und starkem Staat (zurück)sehnt.

 

Anne Applebaum, geboren 1964 in Washington, D. C., ist Historikerin und Journalistin.

Sie begann ihre Karriere 1988 als Korrespondentin des »Economist« in Warschau, von wo sie über den Zusammenbruch des Kommunismus berichtete.

Seit langem beschäftigt sie sich mit der Geschichte der autoritären Regime in Osteuropa.

Für ihr Buch »Der Gulag« (2003) erhielt sie den Duff-Cooper- und den Pulitzer-Preis.

Sie arbeitet als Kolumnistin für die Zeitschrift »The Atlantic« und als Senior Fellow an der Johns Hopkins School of Advanced International Studies.

Zuletzt erschienen »Der Eiserne Vorhang« (2012) und »Roter Hunger. Stalins Krieg gegen die Ukraine« (2019), beide im Siedler Verlag.

Anne Applebaum lebt mit ihrem Mann, dem polnischen Autor und ehemaligen Außenminister Radek Sikorski, in Polen.

 

Pressestimmen

»[S]charfsinnig und atemberaubend klar geschrieben.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Julia Encke (07. März 2021)

 

»Die Historikerin Anne Applebaum ist bekannt als klarsichtige Analytikerin und leidenschaftliche Essayistin. […] Je tiefer sie bohrt, desto gespenstischer werden ihre Einsichten.«
DIE WELT (06. März 2021)

 

»[E]in Schlüsselwerk zum Verständnis der autoritären Bedrohung […] eine glasklare, nüchterne Analyse der Voraussetzungen totalitärer Haltungen. Ein Meisterwerk, würdig einer Hannah Arendt.«
SWR2 lesenswert, Konstantin Sakkas (25. März 2021)

 

»[E]in Weckruf gegen politische Apathie und ein Plädoyer für eine demokratische Debattenkultur, die Komplexität und Pluralismus aushält.«
NZZ am Sonntag, Julia Kohli (27. Februar 2021)

 

»Anne Applebaum weiss, wovon sie spricht. Ihr Essay mischt persönliche Erfahrungen, Erinnerungen an Gespräche … mit Reflexionen über das Wesen der Macht.«
Neue Zürcher Zeitung, Thomas Ribi (30. März 2021)

 

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