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Des Lebens fünfter Akt

12,40

André Kaminski

 

20.Auflage 2020, Paperback, 400 Seiten
Suhrkamp Taschenbuch
978-3-518-38019-2

 

 

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Liebe, Literatur und Leid: Arthur Schnitzlers letzte Lebensjahre

Er ist auf dem Gipfel seines Ruhms. Seine Werke sind gesucht, er verkehrt mit Künstlern wie Hugo von Hofmannsthal, Thomas Mann, Gerhart Hauptmann oder Stefan Zweig, und die Frauen umschwärmen ihn auch in seinem fortgeschrittenen Alter noch. Eigentlich hat der 66-jährige Arthur Schnitzler im Sommer des Jahres 1928 alles erreicht. Doch dann begeht seine erst 18 Jahre alte Tochter Lili in Venedig Selbstmord, und mit ihr verliert Schnitzler jenen Menschen, der ihm auf eigentümliche Weise am nächsten stand.

Volker Hages biografischer Roman ist ein intimes Porträt Arthur Schnitzlers, dessen letzte Jahre von Unsicherheiten und widersprüchlichen Gefühlen geprägt waren: von tiefer Melancholie ebenso wie vom Glück einer späten Liebe.

 

Volker Hage, 1949 in Hamburg geboren, zählt zu den renommiertesten deutschen Literaturkritikern. Seine journalistische Laufbahn begann er als Kulturredakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, danach arbeitete er als Literaturchef der „Zeit“ und später des „Spiegel“. Er schrieb Titelgeschichten über Friedrich Schiller, Franz Kafka, Thomas Mann, Günter Grass und Marcel Reich-Ranicki und ist Autor biographischer Werke über Max Frisch, Walter Kempowski, Philip Roth, John Updike und andere sowie des international beachteten Standardwerks „Zeugen der Zerstörung. Die Literaten und der Luftkrieg“ (2003). Darüber hinaus lehrte er als Gastprofessor an deutschen und amerikanischen Universitäten. 2015 erschien bei Luchterhand sein erster Roman „Die freie Liebe“.

 

Pressestimmen

»Ein wahres Kunststück. Stilistisch elegant, leicht und schön erzählt er vom Leben zwischen Eros und Thanatos, zwischen Liebe und Sterben.«
Stefan Grund / Die Welt (13. Februar 2019)

 

»Noch nie war Schnitzler seinen Lesern derart nah wie in ›Des Lebens fünfter Akt‹.«
Peter Pisa / Kurier (10. Oktober 2018)

 

»Insgesamt gelingt es dem Autor in sensibler Weise, Schnitzlers fünften ›Lebensakt‹ zu vermitteln, wozu auch exzeptionell gelungene Formulierungen das Ihre beitragen.«
Gerhard Strejcek / Wiener Zeitung (20. Oktober 2018)

 

»Volker Hage weiß aus dem Material ein stimmiges und einfühlsames Bild des Schriftstellers Arthur Schnitzler in seinen letzten Lebensjahren zu zeichnen.«
Carsten Otte / SWR2 (28. Oktober 2018)

 

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