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Das Beispiel Colbert – Fin de Siècle und Republik

36,00

Alexander Emanuely

Epilog von Lydia Mischkulnig und Gerhard Scheit

 

2020, Paperback, 658 Seiten
Theodor Kramer Gesellschaft
978-3-901602-85-6

 

Das Beispiel Colbert – Fin de Siècle und Republik: Ein dokumentarischer Essay

Am „Beispiel Colbert“ entwirft Alexander Emanuely einen umfassenden Überblick über die kaum bekannten Ursprünge der Zivilgesellschaft in Österreich. Im Mittelpunkt der Darstellung steht ein vergessener Großer seiner Zeit: der Zeitungsgründer und Schriftsteller Carl Colbert.

Mit Colberts Leben und Werk sind bedeutende Kapitel der österreichischen Medien-, Musik-, Mode-, Literatur- und Kunstgeschichte, der Geschichte der sozialen und demokratischen Bewegungen, der Frauenrechts- und Kinderschutzbewegung, der Freimaurerei in Österreich und des Kampfes gegen Antisemitismus, Nationalismus, Faschismus und Diktatur verbunden.
Epiloge von Lydia Mischkulnig und Gerhard Scheit

 

Alexander Emanuely ist Schriftsteller, Redakteur (Zwischenwelt, Context XXI) und seit 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Theodor Kramer Gesellschaft. Er arbeitet über die Wiener Jakobiner, die Literatur des Exils und des Widerstandes und die historische Avantgarde. Darüber hinaus ist er zivilgesellschaftlich politisch engagiert. Er ist seit 1993 aktives Mitglied des Republikanischen Clubs – Neues Österreich und gründete 2001 die österreichische Sektion der Internationalen Liga gegen Rassismus und Antisemitismus (LICRA).

Er lebt und arbeitet in Wien und ist Autor zahlreicher Essays und Bücher darunter:
„Ausgang: Franz Hebenstreit“ (2010), „Ausnahmezustand. Jura Soyfers Transit“ (2012), „Avantgarde I. Von den anarchistischen Anfängen bis Dada – oder: wider eine begriffliche Beliebigkeit“ (2015) und „Avantgarde II. Vom Surrealismus bis zu den LettristInnen oder Antikunst und Revolution“ (2017).

 

Pressestimmen

Eine immense, wichtige Arbeit, den guten Österreichern in Erinnerung zu rufen, wie viele edle Menschen und insbesondere Juden dereinst daran gearbeitet haben, diesen fatalen März 1938, auf den alles hinauszulaufen scheint, nicht geschehen zu lassen.
Georg Stefan Troller, Paris, 1. März 2021

 

Ein Essay über Zeitungsgründer Carl Colbert ist ein Essay über Österreich. (…) Er muss unvergessen sein.
Peter Pisa im Kurier, 05.03.2021 (kurier.at)

 

Carl Colbert war Jude und den frühen Nazis verhasst. Und deren deletio memoriae war in vielen Fällen so umfassend, dass wir auch heute, mehr als ein Dreivierteljahrhundert nach dem erbärmlichen Ende des Nationalsozialismus, noch immer auf Namen stoßen, die damals Bedeutung hatten und die erst heute – unter Umständen – wieder entdeckt werden. Carl Colbert ist so ein Name, dank Alexander Emanuelys Buch.
Peter Huemer, Wien, April 2021

 

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