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Corona in Buchenwald

24,00

Ivan Ivanji

 

2021, Hardcover, 256 Seiten
Picus Verlag
978-3-7117-2106-8

 

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Corona in Buchenwald

Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Lagers Buchenwald kommen im April 2020 zwölf Überlebende und ihre Begleitung nach Weimar.
Der geplante Festakt ist wegen der Corona-Pandemie abgesagt, aber die betagten Herren möchten den Gedenktag unter allen Umständen begehen. Doch da wird einer von ihnen positiv auf das Coronavirus getestet und alle Anwesenden stehen ab sofort unter Quarantäne.

 

Der serbische Schriftsteller Sascha ist mit seinem Sohn angereist und schlägt vor, einander wie in Bocaccios Decamerone zum Zeitvertreib Geschichten zu erzählen.

An zwölf Abenden erzählt also jeder, was ihm wichtig ist – von Ovids Verbannung ans Schwarze Meer, einer Karriere als Boxer im KZ bis hin zu Corona Schröter, der Geliebten Goethes.

Dabei treten auch Bruchlinien und irritierende Ambivalenzen zutage.

 

Ein bewegendes Panorama der Schicksale:
Ivan Ivanjis neuer Roman erzählt von Verfolgung und Verbannung, vom Tod und vom Überleben.

 

Ivan Ivanji, 1929 im Banat geboren, war unter anderem Journalist, Diplomat und Dolmetscher Titos.
Romane, Essays, Erzäh­lungen und Hörspiele. Er lebt als freier Schriftsteller und Übersetzer in Wien und Belgrad.
Im Picus Verlag erschienen zahlreiche Romane, darunter »Bar­ba­rossas Jude«, »Das Kin­der­fräulein«, »Der Aschen­mensch von Buchenwald«, »Die Tänzerin und der Krieg«, »Geister aus einer kleinen Stadt«, »Buchstaben von Feuer«, die Neuauflage seines Erfolgs »Schattenspringen«, »Mein schönes Leben in der Hölle«, seine Familiensaga »Schlussstrich«, »Tod in Monte Carlo« (2019) und »Hineni« (2020). 2021 erschien sein neuer Roman »Corona in Buchenwald«.

 

Pressestimmen

»Ich fand diesen Roman von der Erzählfolge wie von 1001 Nacht. […] Ivan Ivanji ist echt eine literarische Entdeckung.«
Denis Scheck, SWR Lesenswert

 

»Ivanji verfasst literarische Geschichtsschreibung, er hält untergegangene Bräuche und Figuren in seiner Literatur fest, er streift Gräuel und Massaker, er überliefert etwas von dem, was nicht mehr ist.«
Stefan Berkholz, WDR 3

 

»Solide gebaut, dialogreich, gallig, unterhaltend.«
SR 2

 

»Ivan Ivanji beschreibt liebevoll die die Atmosphäre des Veteranen Treffens, der beflissenen Betreuung durch die deutschen Offiziellen sowie die Interaktion untereinander und mit der jungen Generation.«
Salzburger Nachrichten

 

»In dem Dutzend Männer, das er in Begleitung von Partnern, Kindern oder Enkelkindern im Weimarer Hotel Elephant versammelt, ist der mit seinem Sohn angereiste serbische Schriftsteller Sascha unschwer als Alter Ego des Autors zu erkennen.«
Wolfgang Huber-Lang, APA

 

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