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Aufruf zum Mißtrauen

25,70

Ilse Aichinger

 

Hrsg. v. Andreas Dittrich
2021, Hardcover, 320 Seiten
S. Fischer
978-3-10-397086-9

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Verstreute Publikationen 1946–2005

Zum 100. Geburtstag: Die verstreuten, weitgehend unbekannten Publikationen Ilse Aichingers in einem Band

 

Heiter und ohne Trost, zornig und zärtlich zugleich: Ilse Aichingers Schreiben bewegt sich von Anfang an in solchen Spannungsfeldern.

»Aufruf zum Mißtrauen« versammelt über 100 Texte Ilse Aichingers, die zwischen 1946 und 2005 in diversen Anthologien, Zeitschriften oder Tageszeitungen erschienen sind.

Die Publikationen, die zu Lebzeiten Aichingers keinen Eingang in ihre Bücher gefunden haben, lassen eine Autorin sichtbar werden, die vom Essay bis zum Gedicht, von der Rezension bis zum Dialog ganz unterschiedliche Formen der Auseinandersetzung erprobt und deren entscheidendes Motiv über Jahrzehnte hinweg das Misstrauen geblieben ist: Misstrauen gegenüber der Welt, gegenüber der Sprache und vor allem gegenüber sich selbst.

Zu entdecken ist dabei eine den Menschen zugewandte, erstaunlich politische Autorin, die immer auf der Seite der Leidenden steht: der »Sieger im Schatten«.

 

Ilse Aichinger wurde am 1. November 1921 in Wien geboren. 1948 veröffentlichte sie ihren Roman über die Kriegszeit in Wien, »Die größere Hoffnung«, und ihre ersten berühmten Geschichten.

Für ihren Roman, ihre Gedichte, Hörspiele und Prosastücke, die in viele Sprachen übersetzt wurden, erhielt sie zahlreiche literarische Auszeichnungen, u. a. 1952 den Preis der Gruppe 47, 1982 den Petrarca-Preis, 1983 den Franz-Kafka-Preis, 1995 den Österreichischen Staatspreis für Literatur und 2015 den Großen Kunstpreis des Landes Salzburg.

Ilse Aichinger starb am 11. November 2016 im Alter von 95 Jahren.

 

Pressestimmen

Es ist erstaunlich, was in diesen Prosatexten, Essays, Dialogszenen und Gedichten alles zu finden ist.
Cornelius Hell, Ö1 (Ex libris)

 

Ilse Aichinger heute (wieder) lesen, das bedeutet: Ruhe finden in ziselierten Sätzen, in unwegsamen Erinnerungsterrain, heißt Aufschrecken in den Momenten ihrer Not, Abtauchen ins Nirgendwo …
Bernd Noack, Nürnberger Nachrichten

 

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