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Arik Brauer

29,95

Danielle Spera, Daniela Pscheiden (Hg.)

 

Sprache: Deutsch/Englisch
2019, Paperback, 208 Seiten
Amalthea Signum
978-3-99050-156-6

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Arik Brauer: Alle meine Künste – All of My Arts

»Ich war immer schon ein Maler«. So beantwortet Arik Brauer die Frage, wie er zur Kunst kam. Wobei besser von Künsten die Rede sein sollte: Malerei, Architektur, Musik, Tanz, Bildhauerei und Poesie sind nur einige der Bereiche, in denen er seine vielseitigen Talente erfolgreich eingesetzt hat.

 

Die Beiträge im vorliegenden Band beleuchten Brauers sorglose Kindheit, die durch den Nationalsozialismus abrupt beendet wurde, die Ermordung des Vaters im Holocaust, die Studienjahre an der Akademie der bildenden Künste, wo er Mitbegründer der Wiener Schule des Phantastischen Realismus wurde, seine Reisen mit dem Fahrrad durch Europa und Afrika, die Pariser Jahre mit seiner Frau Naomi, bis hin zur Rückkehr der Familie nach Wien, wo er zu einem der Pioniere des Austropop avancierte, sich für den Umweltschutz stark machte und ein Wohnhaus nach seinen Entwürfen gebaut wurde.

 

Die enge Verbindung zum Judentum und zu Israel kommt in zahlreichen Werken Brauers zum Ausdruck. In seiner Arbeit spiegeln sich seine Feinfühligkeit, sein Witz und die kritische Analyse gesellschaftspolitischer Themen wider. Das Jüdische Museum feiert Arik Brauer als Mensch und Künstler zu seinem 90. Geburtstag und präsentiert die vielen Facetten seiner Arbeit.

Ausstellung im Jüdischen Museum Wien von 3. April bis 20. Oktober 2019

 

Danielle Spera, Dr., Studium der Publizistik und Politikwissenschaft an der Universität Wien, 1978–2010 Journalistin, Reporterin, Moderatorin und Redakteursrätin im ORF, 1987/88 ORF-Korrespondentin in Washington, DC.

Seit 2010 Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Präsidentin von ICOM-Österreich, 2013–2018 Universitätsrätin an der MUI, 1991 und 2007 Romy-Preisträgerin, 1990–2002 Lektorin am Institut für Publizistik der Universität Wien.

Autorin zahlreicher Bücher und Beiträge zu zeitgenössischer Kunst, jüdischen Themen und in der Zeitschrift »NU«.

 

Daniela Pscheiden, MA MA, Studien der Frauen- und Geschlechtergeschichte sowie Zeit- und Kunstgeschichte. Davor Projektassistentin in internationalen Unternehmen.

Forschungsprojekt zur Jugendgerichtsbarkeit während der NS-Zeit im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW). Seit 2017 Assistenzkuratorin im Jüdischen Museum Wien.

 

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