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Antisemitismus: Eine deutsche Geschichte

35,00

Peter Longerich

 

2021, Hardcover, 640 Seiten
Siedler
978-3-8275-0067-0

 

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Antisemitismus – Von der Aufklärung bis heute

80 Jahre nach dem Holocaust: Ein Buch, das uns die Augen öffnet!

 

Der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 hat nicht nur gezeigt, wie gefährlich die Lage für Juden in Deutschland geworden ist – die Debatte hat auch offengelegt, dass antijüdische Einstellungen schon lange in der Mitte der Gesellschaft existieren.

 

Peter Longerich, renommierter Historiker und Mitautor des 2012 veröffentlichten ersten Antisemitismusberichts des Deutschen Bundestags, zeigt, dass wir den gegenwärtigen Antisemitismus in Deutschland nicht begreifen können, wenn wir ihn vor allem als Sündenbock-Phänomen verstehen, wie es hierzulande in Schule und Hochschule gelehrt wird.

Denn der Blick in die Geschichte offenbart, dass das Verhältnis zum Judentum bis heute vor allem ein Spiegel des deutschen Selbstbildes und der Suche nach nationaler Identität geblieben ist.

Ein brisantes Buch, das mitten in die aktuelle Debatte stößt.

Peter Longerich, geboren 1955, lehrte als Professor für moderne Geschichte am Royal Holloway College der Universität London und war Gründer des dortigen Holocaust Research Centre. Von 2013 bis 2018 war er an der Universität der Bundeswehr in München tätig. Er war einer der beiden Sprecher des ersten unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus des Deutschen Bundestags und Mitautor der Konzeption des Münchner NS-Dokumentationszentrums. Seine Bücher über die »Politik der Vernichtung« (1998) und ihre Resonanz in der deutschen Bevölkerung, »Davon haben wir nichts gewusst!« (2006), sind Standardwerke. Seine Biographien über »Heinrich Himmler« (2008), »Joseph Goebbels« (2010) und »Hitler« (2015) fanden weltweit Beachtung. Zuletzt erschienen: »Wannseekonferenz« (2016).

 

Pressestimmen

»Eine glänzende Studie über die Antisemiten und ihre Erfolgsspur in der deutschen Geschichte…Longerich präsentiert präzise Fakten und bringt diese in Zusammenhänge.«
taz – die tageszeitung (26. Mai 2021)

 

»Dieses Buch ist im wahrsten Sinne des Wortes ein dicker Brocken und beruht auf stupender Quellenkenntnis…Man wird seinem Urteil Gewicht beimessen müssen.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (18. Mai 2021)

 

 

»Peter Longerichs Buch wird gerade wegen der ausführlichen Vorgeschichte der Schoah zu einer bedrückend lehrreichen Lektüre… Es passt in die aktuelle Debatte um die umstrittene „Jerusalemer Erklärung“.«
Die Welt (17. April 2021)

 

»Das eigentliche Verdienst dieser umfangreichen Studie liegt in der historischen Gesamtschau. […] Die einzige Art, dem Abgrund zu entgehen, ist, ihn zu betrachten, zu messen, auszuloten und hinabzusteigen.«
NZZ „Bücher am Sonntag“ (27. Juni 2021)

 

»Longerich geht gründlich auf die Wurzeln des deutschen Antisemitismus ein und verfolgt den Anspruch, Linien in die Gegenwart aufzuzeigen.«
Falter (30. Juni 2021)

 

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